Hundert Jahre Klang

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Ein Lebenslied in Kapiteln

Kapitel I: Die Krone ohne Glanz – oder: Wie alles begann

Es war kein Schloss. Kein Kutschenkorso. Kein goldener Ring aus der Schatzkammer Windsor. Aber es war Liebe.
An einem Julimorgen, dem Himmel nah, reichten wir uns die Hände – sie mit dem Lachen eines Sommers im Gesicht, ich mit klopfendem Herzen und der stillen Hoffnung, dass dies erst der Anfang sei.

Wir heirateten nicht, um Geschichte zu schreiben, sondern um unsere zu beginnen. Ganz leise. Ganz echt. Mit Freunden, Tränen, Blumen aus dem Garten und einem selbstgebauten Herz aus Holz. Kein großes Kino. Kein royaler Akt. Nur ein Moment, der blieb – wie der erste Ton eines Liedes, das nie aufhört.


Kapitel II: Zwei Prinzessinnen – und das Königreich Alltag

Sie kamen nicht mit Trompeten zur Welt. Keine Fanfaren. Kein Gebrüll. Nur zwei Atemzüge, die die Welt neu ordneten.
Unsere beiden Töchter – so verschieden wie Tag und Nacht, und doch aus demselben Licht gemacht.

Die eine wütend vor Leben, mit wilden Locken und noch wilderem Willen. Die andere still und tief, mit Blicken, die Fragen stellten, bevor sie Worte fand.

Wir lebten im Rhythmus der Windelwechsel, der Einschlaflieder und der Trotzanfälle. Wir waren Hofnarren und Hofstaat zugleich.
Und obwohl unser Königreich nie größer war als ein Reihenhaus mit Garten, fühlte es sich oft an wie ein Universum – mit Legosteinen als Planeten und Milchzähnen als Monden.


Kapitel III: Der Abschied auf Raten

Dann geschah das Unvermeidliche: Sie wurden groß.

Nicht von heute auf morgen, aber still. Wie ein Sonnenaufgang, den man erst bemerkt, wenn das Licht durchs Fenster fällt.
Sie reisten ab – in Zügen, Flugzeugen und Gedanken. Studierten in Brüssel, arbeiteten in Barcelona, liebten in Bergen.

Und ich?
Ich stand an der Tür, winkte und hielt trotzdem fest. Nicht an ihnen, sondern an allem, was war. An Kassettenaufnahmen mit kindlichem Lachen. An handgeschriebenen Wunschzetteln. An Schlafliedern, die längst verklungen sind.

Heute leben sie ihr eigenes Abenteuer. Mutig. Frei. Unvollkommen. Und ich bin stolz. Unfassbar stolz.


Kapitel IV: Ein Rebell mit WLAN – auf dem Weg zur Sechzig

Ich steuere schnurstracks – und mit einem Augenzwinkern :) – auf die 60 zu.
Das klingt alt. Ist es aber nicht.
Es ist eher wie ein gut gereifter Espresso – ein bisschen bitter, aber wachmachend.

Mein Leben hat mich von Rathenow über Rudolstadt, Nantes, New York und Tokio bis nach Marburg geführt. Eine Reise zwischen Zufall und Ziel, zwischen Staunen und Stolpern.
Ich habe geforscht, gefragt, geschrieben, musiziert, gezweifelt, geliebt. Und nie ganz aufgehört, Kind zu sein.

Heute lebe ich in Hinterland von Marburg. Nicht als König. Nicht als Guru. Sondern als Beobachter.
Ich höre zu. Ich erzähle. Ich komponiere. Ich philosophiere. Ich lache – manchmal laut, manchmal leise.


Kapitel V: Der Klang der Gegenwart

Musik ist mein Rückgrat. Worte mein Herzschlag.
Ob als PlatonischerRebell auf der Bühne oder in Gedanken: Ich bleibe unterwegs. In Tönen. In Texten. In Gesprächen mit Menschen, die zuhören wollen.

Ich bin kein Influencer.
Ich bin ein Denker mit WLAN.
Ein Rebell mit Herz.
Ein Vater. Ein Liebender. Ein Suchender.

Und das Schöne?
Mein Lied ist noch nicht zu Ende.

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Epilog: Verknüpfte Welten 🎭

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