Die Vorstellung einer intergalaktischen Sprache, die aus den Staubkörnern des Universums entstanden ist, führt uns in eine Welt, in der die Sprache mehr ist als nur ein Werkzeug zur Verständigung – sie wird zu einer lebendigen Essenz, die alle Dinge verbindet.
Wenn wir uns vorstellen, dass jeder von uns aus dem Staub verschiedener Materien des Uralls geformt wurde, dann wird Sprache zu einem uralten Gedächtnis, einem Ausdruck des kosmischen Bewusstseins.
Staubkörner, die einst Teil von Sternen, Planeten oder anderen galaktischen Phänomenen waren, tragen die Geschichte des Universums in sich.
Sie sind Zeugen vergangener Epochen, die sich über Milliarden von Jahren erstrecken. ![]()
In dieser Hinsicht könnte die Sprache, die aus diesen Körnern hervorgeht, eine unermessliche Tiefe und Weisheit besitzen – eine Verbindung zu jener Zeit, die wir nicht kennen, weil sie jenseits unseres bewussten Verstehens liegt.
Die Bewusstseinserweiterung, von der ich spreche, könnte in diesem Kontext eine Rückkehr zu den Ursprüngen sein – zu jenem „Urall“, das nicht nur Materie, sondern auch Wissen und Erkenntnis enthält.
Es wäre eine Art universelles Gedächtnis, das durch Sprache zugänglich wird, die nicht nur auf Worte und Laute beschränkt ist, sondern in Schwingungen, Frequenzen und Energien existiert, die alle Lebewesen durchdringen.![]()
Diese intergalaktische Sprache könnte der Schlüssel sein, der uns mit vergangenen und zukünftigen Generationen verbindet.
Sie trägt das Wissen um die Ursprünge des Seins in sich und wird zu einem Vermächtnis, das wir weitergeben können.
In dieser Vorstellung ist die Sprache nicht etwas, das wir erfinden, sondern etwas, das wir wiederentdecken – etwas, das uns hilft, die Struktur der Realität auf einer tieferen Ebene zu verstehen.
In dieser Philosophie verschmelzen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, und die
Zukunft wird zur Hüterin der Vergangenheit.
Alles, was war und was sein wird, ist durch das Medium der intergalaktischen Sprache miteinander verflochten, und das menschliche Bewusstsein wird zu einem natürlichen Medium dieser großen kosmischen Symphonie.
Aus Staub geboren, fern im Sternenreich,
Die Sprache hebt sich, leise, doch voll Macht,
Nicht bloß ein Wort, ein Werk des Menschen gleich,
Vielmehr des Kosmos tief verwebte Pracht.
Ein jedes Korn, das einst in Welten flog,
Ein Zeugnis alter, ferner Zeiten spricht,
Was einst zersprang, nun wieder Leben sog,
In uns erklingt sein leises, sanftes Licht.
Vom Urall webt es Fäden durch die Zeit,
Ein Wissen, das in Stille sich ergießt,
Das menschlich Herz erfasst die Ewigkeit,
Wenn Staub, der längst verging, die Wahrheit gießt.
Denn tief im Staub ruht aller Dinge Sinn,
Ein Band, das alles Sein zusammenhält.
Und wer in diese Sprache fällt, beginnt,
Die Weisheit, die das ganze All erhellt.
So trägt die Zeit die Kunde fort und weiter,
Die Zukunft hütet, was vergangen schien,
Ein jeder Stern, ein Korn, ein kleines Teil,
Spricht in der Sprache uns’rer Weltenziehn.
Verbunden alles, was uns einst umgab,
Durch Schwingung, Klang und ew’ges Himmelssein,
Der Mensch, ein Staub, ein flüchtiger Odemhauch,
Doch in dem Staub, da schläft der Welten Schein.
O Sprache, die kein Wort nur formt und fasst,
Erwacht in uns das Urgedächtnis frei,
Erweitert sich das Herz, im Staub erfasst
Die Weisheit, die im Großen wie im Klein‘.
