visio veritatis

maywaldpet© 2023Im Jahr 13 v. Chr. waren sieben römische Legionäre im Castellum Mattiacorum in Mainz am Rhein stationiert, um das Gebiet zu sichern und vor Eindringlingen zu schützen.
Als einer der Legionäre namens Gaius eine seltsame Vision hatte, in der er einen Schäferhund namens Janus mit einer Schriftrolle von Lucius Aelius Stilo Praeconinus sah, beschloss er, seinen Kameraden davon zu erzählen.
Obwohl sie anfangs skeptisch waren, begannen die Legionäre schließlich, Janus und die Schriftrolle zu suchen.
Janus führte sie zu einem verlassenen Tempel in der Nähe des Castellums, wo sie ein altes Manuskript entdeckten, das sich mit den Mysterien der Welt beschäftigte.

Darin stand:

maywaldpet© 2023

Die Stimmung brodelt, die Spannung ist greifbar,
Kriegsherren haben ihre Truppen bereit,
Konfliktparteien warten auf den Kampf,
Die Aggression kocht, Waffen sind geschärft.

Die Gruppen formieren sich, ausgerüstet und bewaffnet,
In einem unversöhnlichen Konflikt gefangen,
Ein Wirbelwind aus Chaos und Verzweiflung,
Kein Raum für Nachgeben oder Abschwächung.

Gegner treffen aufeinander, Gewalt eskaliert,
Opfer häufen sich auf beiden Seiten,
Das blutige Gemetzel kennt kein Erbarmen,
Der Sieger triumphiert, der Unterlegene leidet.

maywaldpet© 2023

 Ein vernichtendes Feuer brennt unaufhaltsam,
Verzehrt alles auf seinem Weg,
Die Natur kämpft gegen die Bedrohung,
Doch die Menschheit ignoriert die Warnungen.

Fluten steigen, Wellen toben,
Die Ozeane sind unruhig und wild,
Tiere suchen verzweifelt nach Schutz,
Doch die Menschheit bleibt taub gegenüber dem Ruf.

Winde heulen, Wolken verdunkeln den Himmel,
Die Vorahnung von Unheil liegt in der Luft,
Kreaturen fliehen in Panik und Angst,
Die Menschheit bleibt zurück, gefangen in ihrem Wahn.

Die Erde bebt, Kontinente verschieben sich,
Tiere rennen um ihr Leben,
Doch die Menschheit sieht nur ihr eigenes Leid,
Ohne zu begreifen, dass alles miteinander verbunden bleibt.

maywaldpet© 2023Im Schatten des Berges, der majestätisch ragt,
Wo die Sonne scheu ihre Strahlen streut,
Ruht verborgen eine Tafel aus Ton,
Ein wertvoller Fund seit Jahrtausenden schon.

Vergraben tief unter Fels und Stein,
Lag sie im Schlaf und wartete allein,
Doch nun aus ihrem Schlaf erwacht,
Enthüllt sie Geheimnisse von tiefster Macht.

Geschützt vom mächtigen Gipfel,
Wo das Licht der Dunkelheit weicht,
Verbarg sich eine Schrift aus gebrannter Erde,
Seit Ewigkeiten von unschätzbarem Wert.

Tief vergraben unter Stein und Fels,
Lag sie im Schlaf und hielt ihre Geschichten fest,
Doch nun erwacht, entfesselt sie Macht,
Die tief und unerwartet ist und unsere Sichtweise ändert.

Während die Legionäre die Schriftrolle studierten, hatte einer von ihnen einen Alptraum.
Als er aufwachte, schwor er, dass er niemals in die Arena gehen würde.
Inmitten aller Vorbereitungen kam eines Tages ein alter Mann auf sie zu.
Der Mann sagte, er hieße Silvam Procul Petrus und hatte ein Gedicht für sie geschrieben.

maywaldpet© 2023

Ich erblickte den Anführer, dessen Ketten klirrten laut,
Er kämpfte um Befreiung, und war so unbeirrbar und stolz.
Ein Held, der für die Freiheit seiner Brüder stritt,
In einer Zeit, als Sklaverei das Leben vieler bestimmte mit.

Sein Name wurde zum Ruf, der durch die Welt erklang,
Seine Worte und Taten erfüllten viele mit Verlangen.
Sie wollten sein wie er, stark und unabhängig sein,
Und bereit, für ihre Träume zu kämpfen mit aller Macht und Pein.

Doch der Feind war mächtig, und die Armee groß und stark,
Und so musste Spartacus kämpfen, um den Sieg zu erringen im Kampf.
Er stürzte sich ins Gefecht, als ob es sein letzter sei,
Und schlug um sich mit aller Kraft, wild und frei.
maywaldpet© 2023

Dann sah ich den Strategen, der seine Armee lenkte geschickt,
Um einen Sieg zu erringen, der den Feind besiegt.
Er stellte eine Falle auf, die wie ein Schatten war,
Und fing den Widersacher ein, bevor er es erahnte gar.

Ein Mann von List und Tücke, aber auch von klugem Geist,
Er kannte jeden Trick, der im Krieg den Sieg verheißt.
Seine Pläne waren genial, seine Taktik unübertroffen,
Und so gewann er den Kampf, der zuvor aussichtslos schien und hoffnungslos.

Doch der Preis war hoch, und der Verlust groß und schwer,
Denn Spartacus fiel im Kampf, und sein Ende war nah und leer.
Sein Atem schwand, während er sein Leben gab,
Und die Welt erkannte seinen Mut und seine Tapferkeit im Grab.

So endet die Geschichte von einem Mann, der für die Freiheit kämpfte,
Der seine Kette brach, und seine Ketten von seinen Brüdern löste.
Ein Held, dessen Erinnerung für immer leben wird,
Ein Mann, der für seine Träume starb, und für uns immer ein Beispiel blieb.

maywaldpet© 2023

Sie saßen um das Lagerfeuer und diskutierten über das Gedicht, das sie gehört hatten.
Gaius fragte: „Was denkt ihr darüber?“ Marcus antwortete:
„Es erzählt die Geschichte von Spartacus, einem großen Freiheitskämpfer.“
Gaius sagte: „Es geht um Freiheit und den Kampf dafür, Spartacus ist nur ein Symbol.“
Quintus erinnerte sie daran, dass Freiheit ein kostbares Geschenk ist.
Lucius fragte, warum sie für die Freiheit der Sklaven kämpfen sollten.
Gaius antwortete, dass Freiheit ein universelles Recht ist. Marcus betonte, dass sie für Rom und die Freiheit aller Römer kämpfen.
Die Diskussion dauerte bis spät in die Nacht, aber alle waren sich einig:
Das Gedicht war ein Aufruf zum Kampf für Freiheit und ein Tribut an diejenigen, die dafür gestorben sind.
Das Schicksal der Legionäre und ihrer Mission bleibt unbekannt.

…Ich wünsch Euch eine schöne Zeit …[🌴….🏃]

 



 

 

 

 

 


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